

Bolero - Valses nobles et sentimentales - Don Quichotte à Dulcinée - Bilder einer Ausstellung
Chormusik des 20. Jahrhunderts
Chormusik des 20. Jahrhunderts II
Missa in Angustiis Nelson-Messe - Sinfonie Nr. 103
Sinfonie Nr. 3 „Schottische“ | Meeresstille und glückliche Fahrt | Die Hebriden
Sinfonie „La Chasse“ Nr. 73, Sinfonie „Lamentatione“ Nr. 26, Sinfonie „L'Ours“ Nr. 82
Stabat Mater - Fünf Gesänge op. 104
Zigeunerlieder / Sechs Lieder im Freien zu singen
FRANCIS POULENC - JOHANNES BRAHMS
![]()
Stabat Mater - Fünf Gesänge op. 104
![]()
Joshard Daus
![]()
EuropaChorAkademie | Norwestdeutscher Philharmonie | Herford | Barainsky | Daus
![]()
CD | DDD | GC08091
![]()
Veröffentlichung: 28.11.2008
![]()
CD | Download mit PDF-Coversheet (Front) und PDF-Booklet
![]()
Rezensionen
Poulenc schuf sein "Stabat Mater" 1950 aus Anlass des Unfalltodes eines Freundes. Das Werk beinhaltet Anleihen bei der Unterhaltungsmusik und setzt motorische Rhythmen und Dissonanzen ein. Die Musik entspricht in ihrer Heterogenität der Polarität menschlicher Leidenschaften. Das Werk ver-sprüht zu viel Charme und Esprit, um nur als liturgische Musik Verwendung zu finden.
Es herrschen klare tonale Verhältnisse, die Poulenc von seinen impressionistischen Ahnen und wohl auch vom Jazz übernommen hat. Gelegentlich lässt er hier seine Vorliebe fürs "Divertissement" über den inhaltlichen Todes-Ernst obsiegen.
Die Musik von Johannes Brahms dringt ein in die Risse und Brüche der Sprache, erweitert, vertieft, verändert und kritisiert deren verdringlichte Bedeutungen. Die kompositorische Darstellung der Textinhalte ist damit auch zentrales Merkmal seiner "Fünf Gesänge" op. 104.